Kombination af 3D-print og sprøjtestøbning skærer måneder af udviklingstiden af medicokomponenter - her ses Navigraffs stræksensor, der er udviklet i samarbejde med Carmo
 

Die Kombination der Verfahren 3D-Druck und Spritzgießen verkürzt die Entwicklungszeit von medizinischen Komponenten um Monate

Der 3D-Druck zur Entwicklung medizinischer Komponenten entwickelt sich rasant. In kurzer Zeit haben wir durch die Kombination von 3D-Druck und Spritzguss neun kleine Kunststoffteile für die Firma Navigraff entwickelt. Die Teile werden zu einem wichtigen Arbeitsmittel für Physiotherapeuten, um eine korrekte Bewegung und mehr Gesundheit zu gewährleisten.

Carmo und Navigraff haben bei der Entwicklung neun kleiner Kunststoffteile mittels 3D-Druck in Kombination mit Spritzguss zusammengearbeitet. Durch die spezielle Kombination der beiden Technologien konnte die Entwicklung der Kunststoffteile wesentlich schneller erfolgen als bei einem herkömmlichen Entwicklungsprozess.

– „Durch die Kombination von 3D-Druck und Spritzgießen können wir die Entwicklungszeit um Monate verkürzen und die Kosten niedrig halten. Mehrere Jahre der Entwicklung, der Anpassungen und der Tests werden so in wenigen Monaten erledigt, wobei wir die Teile kontinuierlich anpassen. Die dadurch gewonnene außergewöhnliche Flexibilität in den Designphasen ermöglicht uns ein extrem hybrides Verfahren, das mit der industriellen Produktion kombiniert werden kann.“

Tobias Kristensen, Entwicklungsingenieur bei Carmo

Bei dem Produkt von Navigraff handelt es sich um einen so genannten Dehnungssensor, der für Physiotherapeuten weltweit zu einem unverzichtbaren Arbeitsmittel werden soll, um die Bewegung des Fußes zu verstehen. Der Dehnungssensor von Navigraff wurde zur Messung der Bewegung der Füße entwickelt. Diese Daten lassen sich normalerweise nur schwer erfassen und erfordern eine robuste Ausrüstung, wenn man einen Fuß durch viele Arten von Bewegungen begleitet.

– „Unserer Erfahrung nach ist es äußerst schwierig, die Bewegungen des Fußes bei natürlichen Bewegungen zu untersuchen, wie etwa beim Laufen im Wald oder beim Kontaktsport. Mit dem Dehnungssensor lassen sich die Bewegungen des Fußes messen und wertvolle Daten gewinnen, die direkt für die Behandlung und Prävention genutzt werden können.“

Frederik R. Jakobsen, Partner bei Navigraff

Individuelle Lösungen

Navigraff entwickelt und vertreibt gesundheitsfördernde Produkte. Das Unternehmen entwickelte die Technologie und Software für den Dehnungssensor. Nach einem langen Entwicklungsprozess scheiterte der Versuch, das Produkt mit einem anderen Partner fertigzustellen. Daher war es entscheidend, einen Hersteller zu finden, der schnell handeln konnte.

– „Wir haben sehr viel Zeit und Ressourcen in die Entwicklung der Technologie investiert. Deshalb war es für uns ein großer Rückschlag, als wir beim ersten Mal scheiterten, weil wir nicht einfach Standardkomponenten verwenden konnten. Für uns war es darum entscheidend, dass Carmo unsere Ideen und Anforderungen übersetzen konnte und in der Lage war, die Teile schnell zu designen, zu entwickeln und anzupassen.“

Frederik R. Jakobsen, partner bei Navigraff

Carmo stellt Spritzgussteile für die medizinische Industrie und Unternehmen anderer Branchen mit hohen Qualitätsanforderungen her. In den letzten Jahren ist der Bedarf an individuellen Lösungen jedoch gestiegen. Daher sieht man bei Carmo für die Zukunft eine viel stärkere Zusammenarbeit mit den Kunden während des gesamten Prozesses voraus: Vom Design über die Entwicklung bis hin zur Produktion.

– „Die Kooperation mit Navigraff ist genau die Art von Zusammenarbeit, von der wir uns in Zukunft mehr erwarten. Wenn wir Spritzgießen mit 3D-Druck kombinieren, profitieren wir von den niedrigen Kosten des 3D-Drucks und der schnellen Anpassung des Produktdesigns während des Drucks. Daher ist die enge Zusammenarbeit bereits in der frühen Designphase äußerst sinnvoll.“

Tobias Kristensen, Entwicklungsingenieur bei Carmo

Enorme Schritte in der Entwicklung

Da es sich bei dem Dehnungssensor von Navigraff um ein Medizinprodukt handelt, unterliegt er strengen Auflagen in Bezug auf Materialien und Produktion. Daher war es für Navigraff entscheidend, dass die Teile aus einem medizinisch zugelassenen Material hergestellt werden.

– „In den letzten Jahren haben wir im Bereich des 3D-Drucks enorme Fortschritte gemacht, die es uns ermöglichen, Hersteller von Medizinprodukten bei der Entwicklung von Komponenten für die medizinische Industrie zu unterstützen. Mit dem 3D-Druck erhalten wir die schnellen Iterationen und die Flexibilität, die in den frühen Designphasen wichtig ist. Durch die Kombination von 3D-Druck und Spritzgießen können wir die Teile in medizinisch zugelassenen Materialien herstellen, so dass sie für Tests bereit sind. Dies ist zweifellos ein Wendepunkt in der Entwicklung und Produktion für die medizinische Industrie, weil es die Zeit bis zur Markteinführung erheblich verkürzt und hohe Kosten einspart.“

Tobias Kristensen, Entwicklungsingenieur bei Carmo

Möchten Sie mehr wissen?

Möchten Sie mehr darüber erfahren, wie wir die Entwicklungszeit Ihrer medizinischen Komponenten um Monate verkürzen können? Füllen Sie unser Kontaktformular aus, dann werden wir uns schnellstmöglich bei Ihnen melden.

Author: Ole Eldar Andersen